Neues Kleinspeicherprogramm für Privathaushalte

Bis zu 3.000 Euro Förderung bei Anschaffung eines Batteriespeichers für selbst erzeugten Solarstrom

 

Potsdam. Wirtschafts- und Energieminister Jörg Steinbach hat heute den Startschuss für das neue Kleinspeicherprogramm gegeben. Damit unterstützt das Ministerium für Wirtschaft und Energie abermals private Hausbesitzer bei der Anschaffung eines Batteriespeichers, wenn sie mit einer Photovoltaik-Anlage auf ihrem Dach selbst Strom erzeugen. Im ersten Aufruf sind 500 Förderungen möglich. Das Kleinspeicherprogramm schließt an das erfolgreiche 1000-Speicher-Programm an, das im vorigen Jahr auf sehr große Nachfrage gestoßen war: Innerhalb von nur sechs Wochen wurden 1.026 Anträge gestellt. Es wurden Förderungen von über 5,3 Millionen Euro bewilligt. 

„Das Kleinspeicherprogramm ist zwar nur ein kleines, aber doch sehr wichtiges Puzzleteil für das Gelingen der Energiewende“, sagte Minister Steinbach. „Die in dieser Dimension unerwartet große Resonanz des Vorgängerprogramms hat uns gezeigt, wie groß der Wunsch der Bürgerinnen und Bürger ist, einen persönlichen Beitrag zur schadstofffreien Energieversorgung zu leisten und in diesem Sinne aktiv zu werden. Wir haben daher mit aktualisierten Förderbedingungen an das 1000-Speicher-Programm angeknüpft.“

„Das Kleinspeicherprogramm entlastet die Teilnehmer auch bei ihren Stromkosten“, so der Minister weiter. „Durch eine sinnvolle Kombination von Photovoltaikanlage und Batteriespeicher kann der Eigenverbrauch der selbst erzeugten Energie unabhängig von Tageszeit und Wetterbedingungen deutlich erhöht werden.“ Damit sinke auch die Stromeinspeisung ins Netz und führe dort zu Entlastungen.

Tillmann Stenger, Vorstandsvorsitzender der Brandenburger Förderbank ILB, führte aus: „Das Vorgänger-Programm 1000-Speicher war ein großer Erfolg, eines unserer antragsstärksten Förderprogramme der letzten Zeit. Im neuen Kleinspeicherprogramm wird nun die Beschaffung eines Batteriespeichers für eine selbst genutzte Wohnimmobilie mit bis zu 30 Prozent der Investitionskosten, höchstens mit 3.000 Euro, gefördert. Wir rechnen auch hier wieder mit vielen Anträgen, bieten eine Online-Antragstellung an und sind gut auf die Nachfrage eingestellt.“

Bewilligungsbehörde für das Kleinspeicherprogramm ist die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB). Anträge auf Förderung einschließlich der erforderlichen Unterlagen können ab sofort über das Kundenportal der ILB (siehe online-Antragsverfahren unter der Webpage: www.ilb.de/kleinspeicher) eingereicht werden.

Nähere Informationen zum Programm unter:

https://www.ilb.de/kleinspeicher

und

https://foerdernavigator-brandenburg.de/foerderprogramm/kleinspeicher-programm/

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